Die Farbe Weiß – Die neue Art zu leben

Isa/ Mai 8, 2017/ Interior Design/ 0Kommentare

(Header-Image via Pixabay – Manbob86)

Vorbei sind die bunten Mustertapeten, die aufdringlichen Farben und die Streifen in jeder möglichen Form, denn…

Weiße Wände, Weiße Möbel und einen möglichst hellen Boden.

 

Das ist der aktuelle Trend bei der Gestaltung von Wohnungen und Häusern.
Verständlich, schließlich sieht es so immer hell, geräumig und sauber aus. Ein weiterer Vorteil von weißen Wänden ist, dass man als Mieter beim eventuellen Auszug aus der Wohnung keine Zeit und Arbeit investieren muss, um diese wieder zu weißen.


(Image via Breather)

In Facebook-Gruppen wie „Zeigt her eure Einrichtung“ oder „Zeigt her eure Wohnung“ sieht man zur Zeit nur eins und zwar: Weiß! Und da wo weiße Wohnungen auftauchen, findet man auch immer Kommentare von Personen, die dies absolut schrecklich finden. Wieso teilt der helle Einrichtungstrend die Meinungen in „Pro“ und „Kontra“?

Geschmack liegt zwar im Auge des Betrachters, aber nicht jeder Betrachter muss sich direkt wiederfinden und wohl fühlen, wenn jemand Unbekanntes im Internet Einblick in seine privaten 4 Wände gibt. Oder findet ihr man müsse sich so ausdrücken…?

Konstruktive Kritik oder bloß Selbstdarstellung?

Das sieht total unpersönlich und steril aus, wie aus einem Katalog! DORT wohnen doch keine Kinder bzw. überhaupt jemand!

 

… und das sind nur einige beispielhafte Aussagen der „Kontrahenten“.
Obwohl ich selbst auch eher Gefallen an leichten Farbakzente an den Wänden in Kombination mit hellen Möbeln habe, finde ich jedoch, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat sich in seinen eigenen 4 Wänden so auszuleben, wie er das möchte. Aussagen wie die obigen kann ich daher nicht nachvollziehen. Ähnlich wie Hater-Kommentare bei Bloggern oder Youtube-Sternchen sind diese Aussagen für mich überflüssig. Gefällt mir etwas, dann äußere ich Lob und Anerkennung. Gefällt mir etwas nicht, ist mir meine Zeit zu schade, mir dies überhaupt in Gänze anzusehen bzw. in den Kommentaren anschließend schlecht zu machen. Doch wir leben heute in einer Zeit, in der Selbstdarstellung und das Recht auf freie Meinungsäußerung fast äquivalent zu sehen sind bzw. als Vorwand vorgeschoben werden. Meinungen kann man in meinen Augen allerdings auch immer freundlich sowie wohlwollend formulieren und dennoch dabei ehrlich sein.

In meiner neuen Wohnung habe ich wieder in den Farbeimer gegriffen und viele Wände nicht weiß gelassen. Ich persönlich bin ein Fan davon Farben und weiß zu kombinieren. Alle Wände bunt zu streichen ist mir too much, aber alles einheitlich in weiß zu halten, wäre mir wiederum auch zu langweilig. Hier habe ich euch bereits die Farben vorgestellt, die ich mir pro Raum in meiner neuen Wohnung überlegt hatte. Mehr seht ihr davon dann in meinen folgenden Blogeinträgen.

Kombinationsmöglichkeiten

Wer dennoch auf „weiß in weiß“ steht, dem empfehle ich zusätzlich als (zumindest leichte) Akzente ein helles Holz (z. B. Ahorn oder Esche) zu verwenden. Weiß und Ahorn verbinde ich persönlich immer mit dem skandinavischen Stil:



(Ikea Bestå Reihe, 229 €)

(Ikea Lisabo Sitzgruppe, 385€)

(Amazon Wohnwand-Reihe, TV Schrank für 170 €)

(Amazon Kommode für 699 €, zusätzlich sind ein passendes Sideboard und Lowboard erhältlich)

Alternativ kann auch ein helles grau gewählt werden. Mittlerweile gibt es viele Möbel in weiß-silber mit Mamor- oder Beton-Optik. Während Marmor eher an Glamour erinnert, verkörpert Beton den Industrial Stil. Beton-Optik rate ich allerdings sparsam einzusetzen.



(TV Board mit Beton-Optik-Platte für 484,90 €)


(Otto Steinoptik-Couchtisch, 149,99 €)

(Amazon Mamor-Optik-Tisch für 499 €)

(Marmor-Optik-Tisch von WestwingNow, 499 €)

Hinterlasse eine Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie sollten das verwenden HTML Schlagworte und Attribute: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*
*